Änderung des Geschmacksempfindens

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Früher habe ich gerne Tiefkühlpizzen gegessen. Die waren ohne großen Aufwand fertig und schmeckten lecker.
Seit meinem Neustart mit WW hatte ich keine solche Tiefkühlpizza mehr, weil sie mir die Punkte nicht wert war.

Gestern Vormittag war ich lang unterwegs und habe mir beim Einkaufen dann doch wieder einmal eine solche Pizza mitgenommen – kein Light-Exemplar sondern eine Tiefkühlpizza wie ich sie vor WW gegessen habe. Daheim angekommen habe ich den Ofen vorgeheizt und in der Zwischenzeit den Einkauf in Kühlschrank und Speisekammer geräumt. Die erste Enttäuschung kam dann, als ich die Pizza aus dem Karton geholt habe, um sie in den Ofen zu schieben. Das sah einfach so lieblos aus mit den paar Dosenchampignons, ein bisschen Schinken und Salami und 2 grünen Pestofleckchen. Darüber waren noch Käseraspel verteilt. In der Hoffnung, dass sich dieser Eindruck nach dem Backen ins Positive kehren würde, habe ich die Pizza also den Packungsanweisungen entsprechend in den Ofen geschoben und gebacken.
Der Geruch war wirklich lecker – aber sowohl optisch, als auch vom Geschmack her war die Pizza eine herbe Enttäuschung. Nach der Hälfte habe ich aufgehört und den Rest in den Biomüll geworfen.

Das war es für mich mit Tiefkühlpizzen!

Viel besser schmeckt mir da eine selbst gemachte Pizza und die kann ich mir noch dazu für einen viel geringeren Punktwert viel viel leckerer und individuell zusammenstellen.

Mein Lieblingspizzarezept:

  • 75g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 50ml Wasser
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe (4g)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Olivenöl

Den Teig entsprechend den Anweisungen der Trockenhefe zubereiten. Bei meiner Hefe bedeutete das alle Zutaten in eine Schüssel zu geben, zu einem Teig zu verarbeiten und dann eine gute halbe Stunde an einem warmen Ort gehen zu lassen.

Dieser Teig hat dann nach dem aktuellen WW-System 7,5 Pünktchen und kann dann nach aktueller Tageslaune belegt werden. Der Belag muss bei WW natürlich nochmal extra berechnet werden. Anschließend im Ofen bei 200°C ca 20 Minuten backen.

Ab jetzt gibt es nur noch selbst gemachte Pizza. :-D


Kohlenhydratfreies Abendessen

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Nein, ich bin nicht auf Trennkost umgestiegen. Meine Abnahme verdanke ich immer noch dem Punktezählen und den Weightwatchers.

Allerdings habe ich festgestellt, dass es mir und meiner Abnahmen gut tut, wenn ich beim Abendessen auf stärkehaltige Kohlenhydrate (Nudeln, Brot, Kartoffeln, Reis, …) verzichte. Die genauen Hintergründe dafür bzw. Theorien, die dieses Phänomen erklären, habe ich zwar schon mal gelesen, aber genau erklären kann ich sie euch nicht.
Ich merke nur, dass ich nicht mehr so einen schweren Kloß im Magen habe nach dem Essen und besser einschlafen kann. Auch die Waage zeigt täglich, dass ihr das gefällt. ;-)

Ich schaffe es nicht jeden Abend vollständig auf die Kohlenhydrate zu verzichten. Gerade bei Essenseinladungen oder in Restaurants ist es schwierig. Aber es soll ja auch nicht immer so zwanghaft bleiben, dass die KH abends ganz wegfallen. Ich bin nur froh, dass ich jetzt auch für die Erhaltung später eine Möglichkeit gefunden habe sündige Tage wieder auszugleichen.

Was mir allerdings noch fehlt ist die Auswahl bei Rezepten fürs Abendessen.
Bisher gab es:

  • Fleisch oder Fleisch gebraten mit Ofengemüse
  • Fleisch oder Fisch auf Gemüse im Ofen gebacken
  • Schafskäse mit Thymian & Honig im Ofen gegrillt, dazu Gemüse
  • Spiegelei mit Tomatensalat
  • Gemüserührei

Ich brauche unbedingt noch mehr Idee, weil ich nicht jeden Tag Zucchini & Paprika essen kann/will und Fleisch und Fisch bei mir auch immer sehr ähnlich gewürzt sind. Habt ihr Lieblingsrezepte für KH-freie Mahlzeiten? Gibt es ein bestimmtes Kochbuch das ihr da empfehlen könnt?


Stephan Neururer: Das letzte Diätbuch

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Der Titel des Buches klingt verführerisch: „Das letzte Diätbuch„.
Bei vielen, die sich mit den Themen Diät oder Ernährungsumstellung beschäftigen, stehen sicherlich viele Bücher zu den verschiedensten Diäten im Schrank und die Neugierde hat mich zu diesem Buch verleitet.

Positiv an diesem Buch finde ich, dass es sich ganz klar nicht um eine (Crash-Diät) handelt, sondern um eine Art der Ernährungsumstellung. Der Grundsatz „Was verboten ist wird umso interessanter.“ ist nicht nur bei kleinen Kindern wahr, sondern trifft eben auch auf Schokolade & Currywurst zu.

Stephan Neururer schreibt, dass man sich nichts verbieten soll, sondern die Portionen (der ungesunden Lebensmittel) klein halten soll. Man soll nur dann zum Essen greifen wenn man Hunger hat und dann langsam essen und nicht alles auf einmal in sich reinschaufeln. Außerdem sollte man unbedingt aufhören zu essen, wenn man satt ist!
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Was soll der Scheiß?

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Ich könnt mich echt …

Da war ich gestern Mittag noch so motiviert und was mach ich abends?
Ich hab mir eine richtige Fressanfall-Portion beim Italiener bestellt: Spaghetti Carbonara, Pizzabrot und nen Salat dazu und natürlich noch ein Tiramisu danach. Alles nur für mich! Sagt mal wie bescheuert kann ich eigentlich sein?
Nur weil ich in 3 Supermärkten keine Molke für meinen Diätplan gefunden hab (und ohne Molke sind die ersten 2 Tage nicht kochbar) muss ich doch nicht alles egal sein lassen und so zuschlagen ?! :infuriated:

Heute Nacht hab ich dann natürlich die Quittung dafür bekommen und seither hab ich so richtig schönes Sodbrennen. :-(
Aber eigentlich geschieht es mir absolut recht! Warum mach ich so nen Scheiß immer wieder?

Klar, dass ich auf der Waage heute 1 Kilo mehr drauf hatte. Jetzt versuch ich das Sodbrennen wegzubekommen und werde ganz fest versuchen heute gesund zu essen, wenn ich schon nicht nach dem Molke-Plan essen kann.

Und jetzt mach ich mir für die nächste Woche nen Wochenplan, den ich dann ausdrucke und am Montag wird alles eingekauft! Mir reicht’s jetzt einfach!!!