Bitte kühl lagern – Pils vom Tank

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Wie bereits erwähnt waren wir vergangenes Wochenende in Mainz.

Bier-Einfüll-Stopfen
Fenster eines Wirtshauses in Mainz

Beim Spazierengehen in den schmalen Gässchen sind wir dann, um Fotos zu machen, neben dem Fenster eines Wirtshauses stehen geblieben. In dessen rechter unterer Ecke ist mir dann ein kleines rundes graues Etwas aufgefallen, das sich bei näherer Betrachtung als Einfüllöffnung für „Premium Pils“ herausstellte.

Klar, irgendwie müssen die Getränke geliefert werden, aber bisher dachte ich in diesem Zusammenhang immer an Flaschen, bzw. Kästen mit Flaschen oder im Fall von ‚Bier vom Fass‘ an Holzfässer oder ähnliches, aber nicht an eine Art Tankwagen, der das dann einfach so mit dem Schlauch abfüllt.

Bier-Einfüll-Stopfen
Einfüllöffnung für Premium Pils

Auf jeden Fall interessant was da alles drauf steht. ;-)

Es ist ja gut zu wissen, wie lang das Bier, das man da trinken kann, haltbar ist, aber ich frage mich, ob da dann im Keller ein großer Tank (so wie der Öl-Tank im Keller meiner Eltern) steht, der erst leer getrunken wird, bevor neues Pils geliefert wird, oder ob da das neue Pils einfach drauf gefüllt wird.
Man will ja eigentlich vermeiden, dass der Vorrat gänzlich schwindet. Wie macht man das dann mit dem Haltbarkeitsdatum? Das klebte ja direkt auf dem Einfüllstutzen. Kann natürlich auch sein, dass man da bei jeder Füllung einen neuen Deckel bekommt.

Kennt sich damit jemand aus? Würde mich wirklich interessieren, wie das funktioniert.


Wochenend-Eindrücke (2)

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Und wieder waren wir ein Wochenende außer Haus. Wie bereits in der Woche zuvor waren wir auf eine Hochzeit eingeladen. Dieses Mal allerdings nicht im Bayrischen Wald, sondern in Wiesbaden-Kloppenheim.

Da München 424km von Wiesbaden entfernt ist hatten wir uns dazu entschieden schon Freitag Mittag, gleich nach der Uni, loszufahren, um dann am Samstag nicht in Stress zu geraten.

Stau

Also sind wir am Freitag den 13. um 14:30 in München aufgebrochen, haben alles ins Auto geladen, Marnems kleinen Bruder Stefan aufgegabelt und haben uns wegen einer Staumeldung gleich am Beginn der A9 dafür entschieden erst einmal auf der Bundesstraße B13 nach Ingolstadt zu fahren. Leider wird diese Straße gerade fleißig repariert was uns einige Umleitungen bescherte. Wir also eifrig den anderen Autos nach – immer in der Hoffnung, dass der Fahrer des zuvorderst fahrenden Autos den Feldweg, auf dem wir uns befanden, als Abkürzung kannte. Er kannte ihn! :-)

Graben

So kamen wir dann ohne Stau und sonstige größere Probleme mal auf der Bundesstraße, mal auf einem Feldweg voran, bis wir auf dem Autobahnzubringer zur Auffahrt Langenbruck dann schließlich doch noch 30 Minuten standen. Marnems Idee, über einen kleinen Graben auf den nebenan liegenden Feldweg zu fahren, konnten wir zum Glück verhindern und kamen danach auf der Autobahn (abgesehen von den Tempo-Limits) zügig vorwärts.

Münchner im Himmel
Ein „Münchner im Himmel“ über dem Eingang des Biergartens eines Wiesbadener Landgasthofes

Nach 6 Stunden Fahrt waren wir dann endlich am Ziel und verbrachten den Abend damit das vom Brautvater gegrillte Fleisch zu genießen und den Familien beim Herrichten des Gartens zu helfen.

Übernachtet haben wir in einem kleinen Landgasthof in Kloppenheim, über dessen Biergarten-Eingang der „Münchner im Himmel“ thront.

Samstag Früh machten wir dann noch einen kleinen Abstecher nach Mainz, weil ich für mein Kleid noch ein weißes Jäckchen suchen wollte.

Bar-Kirche
Zur Bar umgebaute Kirche in Mainz

Gefunden haben wir leider nichts, aber wir haben festgestellt, dass es viele Bekleidungsgeschäfte im Stadtzentrum von Mainz gibt, die auch alle eine ganz große Auswahl und zum Großteil nette Damen im Service haben, und dass man im Parkhaus eines Kaufhauses im Stadtzentrum für 2,5 Stunden parken 5 zahlt.

Bar-Kirche
Eingang der Heiliggeist-Bar

Zudem haben wir bei unserem Spaziergang durch Mainz gelernt, wie man Bier in den Keller bekommt ;-) und dass man aus einer Kirche eine Bar machen kann – und das dann auch noch verdammt gut aussieht!

Leider hatten wir keine Zeit uns diese Bar genauer anzusehen, weil ab 15 Uhr die Hochzeitsfeier begann.
Der Gottesdienst war wunderschön, was mit daran lag, dass die Pastorin gleichzeitig die Mutter des Bräutigams war.
Anschließend wurde bis spät in die Nach gefeiert, getanzt und geredet.
Ich habe mich um 2 Uhr verabschiedet, das Brautpaar und ein Teil der Gäste saßen allerdings noch bis in die frühen Morgenstunden zusammen.
Am Sonntag trafen sich dann alle ab 11 Uhr zum gemeinsamen Weißwurst-Frühstück und Reste-Essen, bevor wir uns dann gegen 12 Uhr auf den Heimweg machten.

Alles in allem eine wunderbare Hochzeit und ein schönes Wochenende! :-)


Wochenend-Eindrücke

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Das vergangene Wochenende war voller neuer Eindrücke.

Am Samstag sind wir schon um 9 Uhr in Richtung Niederbayern gefahren.

Dort waren wir dann erst einmal beim Friseur und ab 15 Uhr auf der Hochzeit eines ehemaligen Klassenkameraden von mir.
Die Hochzeit war sehr schön, auch wenn uns die deutsche Musik nicht allzu sehr gefällt, aber spätestens beim Brautstehlen hat die Musik dann wunderbar zur Stimmung beigetragen und alle haben mitgesungen, geschunkelt und gelacht.

Übernachtet haben wir dann bei meinen Eltern und sind Sonntag Mittag noch zu meinen zukünftigen Schwiegereltern gefahren, um Schwiegerpapa zum 55. Geburtstag zu gratulieren.
Im Garten von Marnem’s Eltern ist uns dann eine riesige Heuschrecke über den Weg gelaufen, die sich gar nicht mehr von Marnem trennen wollte.
Ich habe die Gelegenheit genützt, um sowohl von der Heuschrecke, als auch von einigen Blumen und Pflanzen im Garten Fotos zu schießen.
Den Makro-Modus bei meiner neuen Kamera finde ich einfach super!

Die Fotos oben sollen nur einen kleinen Vorgeschmack darstellen. Es gibt noch viel mehr Bilder von der Heuschrecke und auch ein paar Pflanzenbilder.


„Jetzt ist ein Drittel deines Lebens vorbei!“

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So sah mein Geburtstagstisch heute Mittag aus.

Diesen Satz durfte ich mir heute um Mitternacht von Marnem anhören, als er mir zu meinem 25. Geburtstag gratuliert hat.
Genau das will frau doch dann hören, oder? Immerhin waren seine Mutter, sein Bruder mit Freundin Kathi und sein Cousin, die alle zum reinfeiern da waren, netter und haben mir ein schönes Jahr gewünscht „im Gegenzug dazu, dass [ich] so lieb und fröhlich bleib[e] wie [ich] bin.“

Das ist das Recipe-Book, das Korbi mir zum Geburtstag gebastelt hat.

Aber ansonsten ist der heutige Tag bisher sehr schön.

Meine Vorlesungen fallen aus, weil an der Augsburger Uni heute „Tag der Uni“ ist, ich habe vorhin schon das Päckchen meiner Eltern ausgepackt und meine neue Digitalkamera gleich an meinem Geburtstagstisch und dem RecipeBook, das ich von meinem Schatz bekommen habe, getestet.
Ich bin total begeistert von der Kamera!
Im Moment steht sie neben mir in der Docking-Station, damit der Akku sich für heute Abend noch fit machen kann.
Da treffe ich mich dann mit ein paar Mädels aus der Uni und mit Kathi um im Sausalitos ein paar Cocktails zu schlürfen und das leckere mexikanische Essen zu genießen.
Ich freu mich schon!