Urlaub – Paris (3) – Touristenfalle

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Nachdem wir die ersten 1,5 Tage in Paris eher die Stadt und die abgelegeneren Sträßchen auf uns wirken ließen, sollte der Montag ganz unter den Zeichen Tourismus und Sightseeing stehen.

Leider machte uns das Wetter dieses Vorhaben nicht sehr angenehm. Wir haben zwar, wie wir es geplant hatten, Tickets für eine Parisrundfahrt mit dem Bus gekauft, konnten die Rundfahrt aber nicht so recht vom Oberdeck genießen, weil es einfach viel zu kalt war. Mit dieser Kälte hatten wir nicht gerechnet und da der Wetterbericht im Voraus so viel besser geklungen hatte, hatten wir auch keine Mützen dabei.

Ich habe meinen Schal für Korbi zum Turban umfunktioniert und nachdem wir an der Sacre Coeur ausgestiegen waren, um diese zu besichtigen habe ich mir selbst auch noch einen Schal gekauft.
So eingemummt war es dann auch kein Wunder, dass wir Touristenabzocker auf uns aufmerksam machten und der müde und ausgekühlte Korbi hat sich leider von zwei Senegalesen stoppen lassen, die uns Freundschaftsarmbänder umbunden und einen unverschämten Preis dafür verlangten. Unsere Laune war danach erst einmal im Keller – auch wenn wir heute darüber lachen können.

Schal
Korbi friert und erhält Steffis Schal umgewickelt
Turban
und da ihm der Schal einlagig noch zu kühl ist, wird er zum Turban umfunktioniert
Touristen
Wir sind eindeutig als Touristen zu erkennen
abgezockt
und werden prompt von Touristenfängern abgezockt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sacre Coeur
Die Kirche Sacre Coeur hat für uns jetzt leider einen negativen Beigeschmack
Ausblick
Der Ausblick von der Sacre Coeur aus über Paris

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir haben noch kurz die Aussicht vom Hügel der Sacre Coeur genossen und uns dann eine ruhigere Gegend gesucht. Gezielt sind wir in die kleinen Straßen gegangen und haben dort ein kleines französisches Bistro gefunden, das täglich nur 5 Gerichte der Tageskarte anbietet. Nach einem fantastischen französischen Essen (abseits von allen Touristenfallen) ging es uns gleich besser und wir machten uns auf den Weg zum Louvre.

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ADAC stimmt zu: Abzocke durch das Benzinpreiskartell

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Vor zwei Tagen habe ich über die Abzocke durch das Benzinpreiskartell geschrieben und heute vermeldet der ADAC: „Wer montags tankt, spart“ (Artikel auf ADAC.de noch nicht verfügbar)

2009 kostete Treibstoff freitags im Durchschnitt 3,5 Cent mehr als montags.
[..]
So hätten Autofahrer 2009 bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern und acht Litern Verbrauch auf hundert Kilometern rund 42 Euro sparen können, wenn sie ausschließlich montags und nicht freitags getankt hätten.

In meinem Falle wäre die Ersparnis bei rund 44 Euro gelegen (25.000 Kilometer, aber nur 5 Liter Verbrauch).

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Abzocke durch das Benzinpreiskartell

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Gestern Abend um 19:30 stand der Spritpreis bei der Tankstelle in Adelzhausen noch bei 1,119 Euro und Super bei 1,319 [Update: vertippt] Euro pro Liter. Heute Früh stehen die Preise 8 Cent höher. Niemand wird mir ernsthaft erzählen können, dass dies fundamental begründet ist.

Jede Woche das gleiche Spiel: Montags sind die Preise niedrig und sukzessive über die Woche steigen die Preise an, um dann abrupt Montags wieder zu fallen. In meinen Augen ist das reine Abzocke. Die Preise werden Montags absichtlich gesenkt, um den Pendlern die Gelegenheit zu geben günstig zu tanken und weiterhin mit dem Auto in die Arbeit zu fahren. Die ganzen Wenigfahrer hingegen, die Tanken wenn der Tank leer und nicht dann wenn der Preis niedrig ist, sind die Angeschmierten und zahlen fleißig für die hohen Renditen der Ölmultis.
Aber natürlich ist diese Theorie aus der Luft gegriffen, entbehrt jeglicher Grundlage und selbstverständlich ist es reiner Zufall, dass sich die Preisschwankungen quer über alle Marken hinweg gleich abspielen. Mumpitz!