Von der Schwierigkeit einen DSL-Anschluß zu bestellen

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Der Umzugstermin rückt näher und werden all die kleinen Dinge relevanter, um die termingebunden sind, sei es das buchen eines Umzugswagens, eines zeitlich begrenzten Halteverbots vor dem Haus oder eben der DSL-Anschluß für die neue Wohnung. DSL ist für uns natürlich unverzichtbar und schon bei der Wohnungssuche haben wir Orte und Gemeinden ausgeschlossen bei denen eine Anschlußwahrscheinlichkeit augenscheinlich gering ist. In Adelzhausen sah alles gut aus und auch bei den einschlägigen Verfügbarkeitschecks (1&1, Alice, O2) zeigte zumindest 1&1 ein grünes Häckchen, wenn auch nur per „Fernanschaltung“, also unter Verwendung einer Telekom-Leitung.

Nach Sichtung des Marktes blieben drei Provider in der engeren Wahl: 1&1, Congstar (Telekom-Tochter) und Telekom, wobei die Reihung die monatlichen Preise (22 €, 29 € und 39 €) für eine 6000er Leitung wiederspiegelt. Aus allgemeinen Erfahrungen die sich gerade aktuell wieder bestätigten wäre 1&1 nur als Notlösung in Betracht gekommen. Lieber zahlen wir monatlich etwas mehr und können uns auf unsere Leitung verlassen (wenn wohl auch kein Provider so stabil wie unser aktuellen Provider mit 3 Tagen Ausfall in über 6 Jahren sein wird) als uns ständig über Probleme zu ärgern.

Gesammelt die Fakten:
Ort der Schaltung: Adelzhausen
Leitungsart: DSL 6000 Flatrate
Wunschtermin für die Schaltung: 02.12.09

Zeitbedarf um den Markt zu sichten und potentielle Provider mit Reihung heraus zu filtern: 6h

1. Akt: Congstar
Neuanmeldungen können nicht über das Internet abgeschlossen werden, dies wird einem aber erst gesagt wenn man sich durch den Tarifjungel durchgeklickt hat und den Endpreis für die Leitung erfährt. Dabei wird unter anderem die Adresse geprüft die bei uns ergab, dass ein 5€ Zuschlag für die Regio-Tarifvariante fällig wird (Fernanschaltung und so). Per Rückruf-Service hat mich eine nette Dame von Congstar angerufen und mich nett durch die 30 Minütige Bestellung gelotst. Positiv war, dass ich vor dem eigentlichen Bestellvorgang darauf hingewiesen wurde, dass dieser aufgezeichnet würde. Bei möglichen Problemen gibt es also immer den unbestechlichen Zeugen.
Wenige Stunden nach dem Telefonat bekam ich eine EMail mit einer Absage, weil an meiner Adresse nun doch kein DSL möglich sei. Unerfreulich.

2. Akt: Telekom
Auch hier findet sich ein Rückruf-Service, den ich genutzt habe. Wieder eine nette Dame, wieder ca. 30 Minuten und wieder konnte keine Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt werden. Aber die Dame lies keinen Zweifel dass die Leitung geschaltet werden könnte und in der Hoffnung das alles geklappt hat wartete ich auf die Auftragsbestätigung.
Die Ernüchterung erfolgte heute morgen, als ich ein EMail, gerichtet an einen „Herrn Schode“ bekam, in dem der 20.11.09 als Wunschtermin für die DSL-Schaltung genannt wurde. 20.11.09? Herr Schode?

3. Akt: Telekom Kundenservice
Ohne Argwohn schnell die Nummer des Telekom Kundenservice raus gesucht (0800 330 1000) und angerufen. Dort konnte der Mitarbeiter im System weder für „Schode“ noch für „Schoder“ einen Auftrag in Adelzhausen finden. Also nochmal das ganze Spiel, wieder 30 Minuten aber diesmal mit jemandem kompetenten in der Leitung, der mir sogar sagen konnte dass ein DSL-Port in Adelzhausen frei ist, die Leitung am Hauptverteiler geschaltet werden kann und somit kein Techniker zu uns ins Haus muss und wie unsere neue Telefonnummer (unter Vorbehalt) lauten wird.

So denn jetzt alles klappt hat es nur schlappe 7 1/2 Stunden gedauert einen DSL-Anschluß zu bestellen und trotz alles Suchens und Informierens bleibt uns nur der teuerst mögliche Anbieter. Aber hauptsache wir werden nicht von der Lebensader abgeschnitten.


Korbi, Du siehst heute scheiße aus

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Da schleppt man sich semi-krank in die Arbeit, hat sich über das Unterhemd und Hemd einen Pulli über gestreift, weil man so friert, hat Kopfweh und wird von einer Kollegin früh morgens begrüßt mit:

Korbi, Du siehst heute scheiße aus

Sehr motivierend!

Allerdings war ich wirklich kas-weiß im Gesicht, aber zwei Tage in Folge kann ich nicht daheim bleiben, denn die Arbeit macht sich ja nicht von alleine.