Ich habe mich heute etwas genauer mit den Stolpersteinen beschäftigt, die ich mir – sei es in den letzten Monaten oder jetzt gerade – in den Weg gelegt habe und lege.


Der innere Schweinehund
Ich bin ein Katzenmensch, kein Hundefreund, aber der innere Schweinehund
ist immer mit mir unterwegs und ich werde ihn einfach nicht los.
Er besorgt mir ständig ausreden, warum ich keinen Sport machen kann, er versucht mich zu überreden doch noch einen zweiten Teller zu essen und ich schaffe es auch heute noch nicht immer, mich ihm zu widersetzen.
Kleine Auszeit
“Ach, heute ist eine kleine Ausnahme. Ich nehme mir eine kleine Auszeit.” Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, aber wenn innerhalb von 4 Wochen 7-8 solcher Ausnahmen kommen, dann kann man einfach nicht mehr abnehmen. Ich habe inzwischen gelernt, mir gezielt zu überlegen, welche dieser Ausnahmen auch wirklich eine “Auszeit” wert ist oder ob es vielleicht gar keine Auszeit braucht, um den Tag zu genießen. Das hängt für mich unter anderem damit zusammen, welches Essen zur Auswahl steht, aber auch der Anlass ist ausschlaggebend. So habe ich zum Beispiel letztes Wochenende bewusst entschieden 2 Löffel Mousse au Chocolat zu essen, mich aber auch auf diese Menge beschränkt. Und ich habe für mich bewusst entschieden, dass ich beim Familienfest kommenden Samstag nachmittags nur etwas Kuchen bei Korbi mit essen werde und abends im Biergarten freue ich mich auf einen leckeren Rettich und ein wenig Käse oder Obazdn dazu.
Wenn man entsprechend plant und sich bewusst mit Situationen auseinandersetzt, dann kann auch so eine “Ausnahme” zu einer Abnahme führen.
Erste Erfolge
Es klingt komisch, aber im Moment sind meine ersten großen Erfolge meine größten Stolpersteine. Ich habe bereits fast 17 Kilo abgenommen und nicht nur ich sehe diese Veränderung an meinem Körper. Ich passe fast in Kleidungsstücke Größe 42, fühle mich wohl wie lange nicht mehr und kann wieder Sommerröcke tragen und in normalen Geschäften einkaufen gehen. Von allen Seiten bekomme ich Komplimente und freue mich riesig darüber, aber dabei verliere ich mein Ziel aus den Augen. Ich will doch eigentlich noch wenigstens 13 Kilo abnehmen, um in einen gesunden BMI-Bereich zu kommen.
Ein zweischneidiges Schwert – einerseits brauche ich gute Laune und muss mich wohl fühlen, um auch wirklich gut abnehmen zu können, andererseits darf ich nicht Gefahr laufen, mich auf dem bereits Erreichten auszuruhen. Das heißt jetzt nicht, dass ich keine Komplimente mehr hören möchte! Ich muss mir einfach klar machen, wie viel besser ich mich fühlen werde, wenn ich mein Ziel erst erreicht habe.
Jeder kann mal stolpern! Wichtig ist nur, dass man auch wieder aufsteht!
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Projekt BMI 25